Trauerredner werden – könnte diese Aufgabe zu dir passen?
Du kannst gut zuhören. Du bemerkst das Zögern vor einem Satz, das Lächeln bei einer Erinnerung – Dinge, die andere überhören. Genau darin kann eine Fähigkeit liegen, die für Menschen in einem der schwersten Momente ihres Lebens unglaublich wertvoll ist. Im kostenlosen Infoabend zeige ich dir, was ein Trauerredner wirklich tut – und wie eine Ausbildung zum Trauerredner aussehen kann.
Du musst heute nichts entscheiden. Komm einfach dazu, hör zu, und finde selbst heraus, ob diese Aufgabe zu dir passt.
Bestattungshäuser vertrauen mir die schwierigsten Momente ihrer Kunden an
Für alle, die genug vom Zuschauen habenWenn du als Trauerredner arbeiten willst, reichen gute Worte allein nicht – du brauchst Bestatter, die dich weiterempfehlen. Das sind nur ein paar der Bestattungshäuser, mit denen ich seit Jahren vertrauensvoll zusammen arbeiten. Im Infoabend zeige ich dir genau, wie du dir so ein Netzwerk selbst aufbaust.
Du hast nicht zufällig hierher gefunden
Vielleicht hast du bei Google nach 'Trauerredner werden' gesucht. Oder nach einer Ausbildung zum Trauerredner. Vielleicht fragst du dich auch nur, welche Voraussetzungen man als freie Trauerrednerin oder freier Trauerredner braucht.
Trauerredner werden
Du willst wissen, was diesen Beruf wirklich ausmacht – jenseits von Stellenbeschreibungen und Hochglanzprospekten.
Ausbildung zum Trauerredner
Du suchst einen strukturierten Weg hinein: was du lernen musst, wie der Einstieg gelingt, wie daraus ein zweites berufliches Standbein werden kann.
Könnte ich das überhaupt?
Du hast noch nie eine Trauerrede gehalten und fragst dich, ob Lebenserfahrung und Zuhören-Können reichen. Genau darüber sprechen wir am Infoabend.
Ganz gleich, welche Frage dich hergeführt hat – am Ende des Infoabends hast du eine Antwort.
Kein theoretischer Kurs. Gelebte Praxis – in Zahlen.
Jede dieser Zahlen habe ich mir in echten Abschieden erarbeitet – mit echten Familien, echten Bestattern. Nichts davon ist am Schreibtisch entstanden.
Der Ablauf – vom ersten Telefonat bis zur Trauerrede
Du musst noch nicht wissen, ob du Trauerredner werden möchtest. Von außen sieht man ohnehin nur einen kleinen Teil dieses Berufs. Im Infoabend nehme ich dich mit hinter die Kulissen: das erste Telefonat, das Gespräch mit den Angehörigen, das Sortieren der Geschichten, das Schreiben – und der Moment, in dem du vor einer Familie stehst.
Wir sprechen auch über die praktischen Fragen: Wie wirst du Trauerredner, welche Fähigkeiten brauchst du – und wie sieht eine fundierte Ausbildung zum Trauerredner aus.
Eine Trauerrede beginnt nicht mit Schreiben – sie beginnt mit Zuhören.
Da sitzt vielleicht eine Tochter vor dir und erzählt von ihrem Vater. Von seinem Beruf, seinem Haus, seinen Reisen. Und dann sagt sie plötzlich: „Er hat übrigens jeden Sonntag für uns Frühstück gemacht. Immer viel zu viel. Selbst als wir längst ausgezogen waren.“
Nur ein Satz. Aber genau dort merkst du: Hier wird gerade nicht über Frühstück gesprochen. Hier erzählt jemand von Fürsorge, von Familie, von einem Vater, der seine Kinder noch immer um seinen Tisch versammeln wollte. Genau dort beginnt die eigentliche Arbeit eines guten Trauerredners.
Im Live-Infoabend zeige ich dir genau das: wie aus einem einzigen Satz eine Passage entsteht, die eine ganze Familie wiedererkennt.
Deine Aufgabe ist es nicht, eine möglichst schöne Trauerrede zu schreiben.
Deine Aufgabe ist es, einen Menschen noch einmal spürbar werden zu lassen.
Jens Kehlen
Freier Trauerredner
Ich könnte dir hier erzählen, wie lange ich das schon mache und wie viele Menschen ich begleitet habe. Das ist wichtig – aber für diesen Abend ist mir etwas anderes wichtiger.
Ich möchte, dass du diesen Beruf kennenlernst, bevor du dich für eine Ausbildung entscheidest. Nicht die Hochglanzversion, nicht nur die schönen Seiten – sondern die Aufgabe dahinter.
Ich zeige dir, worauf es in einem Angehörigengespräch wirklich ankommt und was eine persönliche Trauerrede von einer Rede unterscheidet, die einfach nur gut geschrieben klingt.
Denn ich glaube, dass man vieles lernen kann – aber die wichtigste Voraussetzung oft schon vorher da ist: echtes Interesse an Menschen. Am Ende des Abends beantworte ich dir jede Frage, auch die unbequeme: 'Jens, glaubst du wirklich, dass das etwas für mich sein könnte?'
Warum gerade du? Weil es diesen einen Weg nicht gibt
Du musst nichts mitbringen außer Neugier. Den Rest schauen wir uns gemeinsam an.
Menschen in der Lebensmitte
Du hast selbst Abschiede erlebt und spürst seitdem, dass du mit diesem Thema anders umgehst als andere.
Quereinsteiger mit Sprachgefühl
Du schreibst gern, hörst gut zu und suchst eine Aufgabe mit mehr Gewicht als dein jetziger Beruf sie hat.
Menschen aus Pflege, Seelsorge und Beratung
Nähe zu Menschen in Ausnahmesituationen ist für dich Alltag. Du willst diese Fähigkeit anders einsetzen.
Redner und Trauerbegleiter
Du stehst schon vor Menschen oder begleitest Trauernde und willst das Handwerk der Trauerrede schärfen.
- du schon einmal darüber nachgedacht hast, Trauerredner oder Trauerrednerin zu werden.
- du nach einer sinnvollen Aufgabe suchst, bei der deine Lebenserfahrung zählt.
- du dir ein zweites berufliches Standbein vorstellen kannst.
- Menschen dir häufig sagen, dass sie gut mit dir reden können.
- du Geschichten und Menschen interessanter findest als Status und Visitenkarten.
- du herausfinden möchtest, wie eine Ausbildung zum Trauerredner aussieht.
- du gerade noch überhaupt nicht weißt, ob dieser Beruf zu dir passt.
- du eine schnelle Nebenbeschäftigung ohne jede Verantwortung suchst.
- dich Nähe zu trauernden Menschen grundsätzlich überfordert.
Vielleicht denkst du gerade: Kann ich das überhaupt?
Ich habe noch nie professionell vor Menschen gesprochen.
Trauerredner wird man nicht, weil man besonders feierlich sprechen kann. Wichtiger ist: Kannst du Menschen Raum geben? Kannst du zuhören, ohne sofort antworten zu müssen? Genau das schauen wir uns im Infoabend gemeinsam an.
Ich weiß nicht, ob ich emotional mit Trauer umgehen kann.
Ehrlich: Es ist nicht einfach nur ein 'schöner Beruf'. Manchmal sitzt du mit weinenden Menschen am Tisch, manchmal wird mitten im Gespräch gelacht. Das gehört dazu – genauso wie der Moment, in dem dir jemand nach der Trauerfeier die Hand nimmt und sagt: 'Danke. Das war er.' Ich zeige dir im Infoabend, was dich wirklich erwartet.
Ich weiß noch gar nicht, ob ich das hauptberuflich machen möchte.
Musst du nicht. Für viele kann die Tätigkeit zunächst ein zusätzliches berufliches Feld oder zweites Standbein sein.
Ich kenne keinen einzigen Bestatter.
Das ist überhaupt kein Ausschlusskriterium – ich kannte am Anfang auch keinen einzigen. Im Infoabend zeige ich dir genau, wie die Zusammenarbeit mit Bestattungshäusern funktioniert und wie du erste Kontakte aufbaust.
Trauerredner werden – könnte diese Aufgabe zu dir passen?
Am Ende beantworte ich dir jede Frage – auch die unbequemen. Auch: 'Jens, glaubst du wirklich, dass das etwas für mich sein könnte?'
Falls du an diesem Abend verhindert bist, melde dich trotzdem an. Angemeldete Teilnehmer erhalten anschließend zeitlich begrenzten Zugang zur Aufzeichnung.
Häufige Fragen zum Infoabend und zum Beruf Trauerredner
Vielleicht bist du nur aus Neugier hier gelandet. Das ist vollkommen in Ordnung.
Du musst aus diesem Abend mit keinem fertigen Plan herausgehen. Vielleicht stellst du danach fest: 'Spannend – aber nicht meine Aufgabe.' Dann weißt du etwas Wichtiges. Vielleicht denkst du aber auch: 'Das bin irgendwie ich.'
Du musst heute keine Entscheidung über deine Zukunft treffen. Du musst keine Ausbildung buchen. Du musst nicht einmal sicher sein, dass du Trauerredner werden möchtest. Komm einfach dazu, hör zu, und finde selbst heraus, ob dieser Gedanke schon länger auf dich gewartet hat.
Montag, 28. September · 19:00 Uhr · online · kostenlos
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